Sehenswürdigkeiten im Waldecker Land

Im Waldecker Land und der Ederseeregion gibt es zahlreiche geologische, historische, kulturelle und bauliche Sehenswürdigkeiten, die Sie hier aufgelistet und beschrieben finden.

Da sind bspw. Die wunderschönen Fachwerkstädte Fritzlar und Korbach, das Schloss Waldeck, Residenzschloss Bad Arolsen, die Synagoge Vöhl, der nationale Geopark-Grenzwelten, die Mühlenkopfschanze in Willingen oder das Edersee-Atlantis. Hier ist für jeden Geschmack etwas Sehenswertes und Interessantes dabei.

Bad Wildungen

Das Staatsbad Bad Wildungen zählt zu den traditionsreichsten und bekanntesten Kurorten Deutschlands mit mondänem Jugenstil-Kurviertel, 22 heilkräftige Quellen, malerischer Fachwerk-Altstadt, zahlreichen Kliniken für alle Erkrankungen und Europas größtem Kurpark, welcher die Kurviertel von Bad Wildungen und Reinhardshausen verbindet.
In Bad Wildungen sind die Jahreszeiten dank einheitlicher Dekoration und origineller Aktionswochenenden mit allen Sinnen erlebbar. Alljährlich finden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Festivals statt, darunter das Altstadt-Jazz-Festival, Samba- und Folkfestival und das stimmungsvolle Lichterfest im Kurpark!

Über der Altstadt von Bad Wildungen thront Schloss Friedrichstein (MeineCard+ Partner).
Das 1200 durch Graf Friedrich von Thüringen erbaute gotische Schloss wurde anfangs als Amts- und Gerichtssitz genutzt. Nur 60 Jahre später übernahmen die Grafen von Waldeck das Schloss und bauten es immer wieder um bis es seinen französisch-barocken Stil erhielt. Es zählt zu den schönsten Schlössern in Deutschland. Heutzutage beinhaltet es eine bedeutende Sammlung zur hessischen Militär- und Jagdgeschichte unter dem Landgrafen von Hessen-Kassel und einen exquisiten Gastronomiebetrieb des Fürstenhauses Grischäfer an.

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Bad Wildungen Kur- und Tourist Information
Brunnenallee 1
34537 Bad Wildungen
Tel.: +49 5621 9656741
E-Mail: info‎@badwildungen.net

Bergpark Wilhelmshöhe & Grimmwelt Kassel

Ein lohnender Tagesausflug führt nach Kassel - vorzugsweise Mittwochs oder Samstags - denn an diesen Tagen gibt es im Bergpark Wilhelmshöhe um 14.30Uhr die berühmten Wasserspiele (UNESCO Weltkulturerbe). Der Bergpark Wilhelmshöhe ist der größte Bergpark in Europa.

Weitere Sehenswürdigkeiten der DOCUMENTA Stadt Kassel sind die Karlsause mit der imposanten Orangie - sowie das neue Erlebnismuseum GRIMMWELT über die Märchen und das literarische Schaffen der Gebrüder Grimm (UNESCO Weltdokumentenerbe). Nordhessen ist "Grimmheimat" und überall kann man in den Orten der Region auf Spurensuche der weltberühmten Sagen und Märchen gehen.

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Edersee-Atlantis - das alte Edertal

Die geheimnisvolle Seite des Edersees erscheint meistens im Spätsommer und Herbst, wenn der Wasserstand fällt und das ursprüngliche Flussbett der Eder freigelegt wird. Dann werden Friedhofsgräber, Mauerreste und Brücken sichtbar, die an eine Zeit vor der Edertalsperre erinnern.
 
Ein andere Form von Atlantis-Untergang erlebte das untere Edertal im zweiten Weltkrieg bei der Sprengung der Sperrmauer durch die Briten am 17. Mai 1943 mit Spezialfliegerbomben. Das untere Eder- und Fuldatal wurde mit wuchtiger Zerstörungskraft durch die Wassermassen überflutet – und die Flutwelle wirkte sich auch im Wesertal bis ins über 250km entfernte Minden aus.
Der Ederstausee wurde 1908-1914 angelegt für die Wasserstandsregulierung der Weser und des Mittellandkanals, für den Hochwasserschutz der unteren Eder, der unteren Fulda und der Weser sowie der Energiegewinnung durch Wasserkraft. An eine touristische Nutzung hatte beim Bau noch keiner gedacht.
 
Die Bewohner der Dörfer Asel, Bringhausen und Berich mussten dem Stausee weichen. Asel und Bringhausen siedelten sich oberhalb des Edersees an, nur Berich verließ den See und siedelte in der Nähe von Volkmarsen in „Neu-Berich“.
Viele haben Teile ihrer Fachwerkhäuser abtransportiert und beim Bau der neuen Häuser wiederverwendet, auch Teile der Kirchen von Bringhausen und Berich. Geblieben sind die versunkenen Überreste, Fundamente und die Erinnerung. Auch Nieder-Werbe war vom Stauseebaus betroffen. Heute erinnert eine Rekonstruktion des alten Kirchturms im Vorbecken des Edersees an die abgerissene Kirche von Nieder-Werbe.

Das am besten erhaltene Bauwerk ist die Ederbrücke bei Asel. Von Alt-Bringhausen und Alt-Berich sind noch die Friedhöfe geblieben. Sie wurden vor der Flutung mit einer Betondecke überzogen und sind heute bei entsprechendem Wasserstand begehbar. Dann finden auch offizielle Führungen zu den versunken Dörfern statt und Sie können eintauchen ein in eine vergangene Welt auf dem Grund des Edersees.

Informationen und Buchung der Führungen
Edersee Touristic
Tel. +49 5623 99980
Email: edersee-info @ ‎t-online.de
 

Edersee - Staumauer

Sie ist ein Gigant aus der Kaiserzeit und wurde in den Jahren 1908-1914 gebaut. Der Edersee dient der Wasserstandsregulierung von Weser und Mittellandkanal sowie der Stromerzeugung und dem Hochwasserschutz. Welche Bedeutung der Bau hatte, verdeutlicht der Besuch von Kaiser Wilhelm II. während der Bauarbeiten 1911. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges verhinderte dann jedoch die vorgesehene persönliche Einweihung durch den Kaiser.
 
Der Edersee ist in Relation von Fläche und Stauinhalt der größte Stausee in Deutschland (Stauvolumen Platz 3; Fläche Platz 2; größer Stauinhalt Bleilochtalsperre; größte Fläche Forgenstausee).
Technische Daten:
Staumauer: Höhe 47m; Sohlenlänge 270m; Sohlenbreite 36m; Kronenlänge 400m; Kronenbreite 6m;
Edersee: Länge 28,5km; Breite 175m bis 1km; Oberfläche 12qkm; Stauvolumen max. 203 Mio m³
 
International bekannt ist der Edersee wegen der legendären Staudammsprengung im 2. Weltkrieg und dem diesbezüglich oscarnominierten britischen Kriegsfilm „The dam busters“ (Die Zerstörung der Talsperren) aus dem Jahr 1955 über die Zerstörung von Eder- und Möhnetalsperre.
Verheerend waren die Auswirkungen, als die Briten am 17. Mai 1943 die  Sperrmauer mit Spezialfliegerbomben sprengten und das untere Eder- und Fuldatal mit wuchtiger Zerstörungskraft durch die Wassermassen überflutet wurde. Die Flutwelle wirkte sich noch im Wesertal bis ins über 250km entfernte Minden aus.
 
Führung über die Staumauer
Bei einer Führung über die 400 m lange Staumauer erfahren Sie viele interessante Hintergründe über Entstehung und Bau des Edersees und die Geschichte des alten Edertals, über die Bombardierung im 2. Weltkrieg, den Nationalpark (UNESCO Weltnaturerbe) und vieles mehr.
 
(MeineCard+ Partner) Führung im Juni-August jeden Mittwoch um 16Uhr - Dauer: ca. 45 Minuten
Treffpunkt: Schiffsanleger “Edertalsperrmauer Ufer West”
 
 

Sperrmauermuseum

Das Museum zeigt Originalexponate, Modell-Dioramen und sehr umfangreiches Informations- und Bildmaterial zu den Ausstellungsthemen Bau der Edersperrmauer 1905 – 1914; Sprengung & Wiederaufbau (1943) und die Restauration (1995) der Edersee-Sperrmauer; Schicksal der Zwangsarbeiter; versunkenen Dörfer – Die Geschichte des Edertales; 100 Jahre Edersee;

Viele Schulen, Gruppen und Betriebe verbinden ihre Ausflugsfahrt mit einem Besuch im Sperrmuseum. (Planen Sie bitte mind. 30-60 Min. Besuchszeit ein) Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei. Rentner, Arbeitslose und Schwerbeschädigte erhalten ermäßigten Eintritt Gruppenermäßigungen ab 5 Personen

Museumsbesucher mit gültiger Eintrittskarte können kostenlos an der Sperrmauerführung teilnehmen.

Geöffnet April-Oktober täglich 11-17 Uhr

Sperrmauermuseum
Forsthausstr. 2
34549 Edersee-Hemfurth
Tel.: +49 171 2787829 oder +49 173 8605351
E-Mail: info‎@dambusters.de
 
 
 

Frankenberg - Rathaus & Möbelmuseum Thonet

Lohnenswert ist ein Abstecher durch das schöne obere Edertal nach Frankenberg mit seinem 10 türmigen Rathaus. Es zählt zu den ältesten und schönsten Fachwerk-Rathäusern Deutschlands. Jeden Samstag findet in der Rathausschirn und rundherum von 8-12 Uhr der Landfrauenmarkt statt, eine Institution mit Flair.
 
Museum Thonet & Wohn-Showroom "Thonet Living"
Viele Möbel des Frankenberger Möbelherstellers Michael Thonet  (1796-1871) und der von ihm gegründeten Möbelfabrik gehören zu den Klassikern der Möbelgeschichte. Weltbekannt  sind die Jugendstil-Bugholzmöbel, allen voran der Wiener Kaffeehaus-Stuhl.  Zeitlose, langlebige Produkte: klar und reduziert in der Ästhetik, perfekt in ihrer Materialität- und Verarbeitungsqualität. Das Museum Thonet zeigt die gesamte Thonet-Geschichte von 1819 bis heute. Zu sehen sind die Möbel des Jugendstils, des Bauhauses, der 50er, 60er und 70er Jahre zu sehen.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr
Samstag: 14.00 bis 16.00 Uhr
Eintritt frei

Museum Thonet & Wohn-Showroom "Thonet Living"
Thonet GmbH
Michael-Thonet-Straße 1
35066 Frankenberg (Eder)
Tel.: +49 6451 508 0
E-Mail: info‎@thonet.eu
 

Fritzlar - Dom & Kaiserstadt

Die auf einer Flussterrasse der Eder gelegene Dom- und Kaiserstadt präsentiert sich weithin sichtbar mit einer prächtigen Silhouette und sie zählt zu den schönsten historischen Städten in Hessen. Im 10.-12. Jhd. War Fritzlar wegen seiner zentralen und strategischen Lage bevorzugter Aufenthaltsort der deutschen Kaiser und Könige mit vielen Reichtagen, Versammlungen und Synoden.
 
Wandeln Sie auf den Spuren deutscher Kaiser und Könige und entdecken Sie kulturelle Zeugnisse des Mittelalters.  Bummeln Sie in der mittelalterlichen Altstadt mit schönem Fachwerk,  malerische Gassen, gotischen Steinhäusern und einem zentralen Marktplatz mit dem romantischen Rathaus als ältestes Amtsgebäude Deutschlands. Die mächtigen Türme des St. Peter Doms sowie zahlreiche Wehrtürme mit der nahezu komplett erhaltenen Stadtmauer bezeugen die einstige Bedeutung von Fritzlar als mittelalterliche Handelsstadt.
Sehenswert sind der St. Peter Dom (Päpstliche Basilika, begründet durch den Hl. Bonifatius) mit Domschatz und Museum sowie der graue Turm (höchster erhaltener städtischer Wehrturm Deutschlands).
 
1,5 stündige offene Stadtführungen ab Rathaus gibt es in den Monaten März-Oktober Dienstag bis Samstag jeweils um 10.30 Uhr; Samstagnachmittag um 14.30 Uhr sowie Sonn- und Feiertags um 11.00 Uhr. (MeineCard+ Partner)
 
Tourist-Information
Zwischen den Krämen 5
34560 Fritzlar
Tel. +49 5622 988 643
E-Mail: touristinfo@fritzlar.de
 

 

Hansestadt Korbach

Korbach ist die schönste Fachwerkstadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit einer über 1000jährigen Geschichte. Die Kreisstadt des Landkreis Waldeck-Frankenberg hat gegenwärtig ca. 24.000 Einwohner. Erste urkundliche Erwägung als „Curbecki“ war im Jahr 980.
 
Korbach verfügt über eine gut erhaltene Stadtmauer und eine liebevoll restaurierte Altstadt. Im Jahr 2013 erfolge endlich die lang ersehnte offizielle Anerkennung als Hansestadt. Korbach war historischer Schnittpunkt der Handelswege Köln-Leipzig und Frankfurt Bremen und folglich eine wohlhabende Stadt. 1469 trat Korbach der Hanse bei und war damit das südlichste Mitglied des Hansebundes.
Nicht nur geschichtlich war Korbach daher ein bedeutendes Handelszentrum, auch heute noch bietet Korbach die besten Einkaufsmöglichkeiten zwischen Kassel, Paderborn, Marburg und Siegen. Die Haupteinkaufsstraße ist nicht Teil der historischen Altstadt, sondern führt von der Altstadt zum Bahnhof.
 
In Korbach wurde seinerzeit auch Gold geschürft und bis heute finden sich in den Bächen immer wieder kleine Goldpartikel. Sehenswert ist auch die „Korbacher Spalte“, eine der bedeutendsten Fossilienfundstellen der nördlichen Hemisphäre. Sie ist Teil des Geopark-GrenzWelten.
 

 

Nationaler Geopark Grenzwelten

Der Geopark GrenzWelten bietet spannende Einblicke in die Erdgeschichte und die Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft im geologisch abwechslungsreichen Grenzgebiet zwischen Nordhessen und Nordrhein-Westfalen. Zwischen den Gipfelregionen des Sauerlands und den Tälern und Becken der Hessischen Senke

markieren zechsteinzeitliche Kalksteine eine ehemalige Meeresküste. Folglich sind eine Vielzahl versteinerter Fossilien zu bestaunen.

Die Korbacher Spalte ist eine der wissenschaftlich wertvollsten und weltweit bedeutendsten permzeitlichen Fossilfundstellen der nördlichen Hemisphäre.

Die „Korbacher Spalte“ wurde 1964 entdeckt und ist neben dem UNESCO-Weltnaturerbe „Grube Messel“ das bedeutendste paläontologische Bodendenkmal in Hessen. Sie gilt als die bislang zweitälteste Fossilien führende Spalte der Welt.

Im Geopark GrenzWelten erwarten Sie zahlreiche Attraktionen. Besucherbergwerke, Museen und Infozentren vermitteln Wissenswertes über Geologie, Natur und Landschaft. Besonders eindrucksvoll ist die ehemalige Meeresküste zu erkunden auf dem

Geologischer Rundweg Düdinghausen -Einfach eine Klasse für sich...
Der 6,2 km lange Rundweg  ist eine Extratour am Sauerland-Höhenflug. Von 150 zertifizierten Wegen in ganz Deutschland belegt der Geologische Rundweg Düdinghausen den 6. Rang!
Der von zahlreichen kurzen Auf- und Abstiegen geprägte Weg im Bergwanderpark Sauerland teilt seine Wegstrecke zweitweise mit dem Uplandsteig und führt entlang von  zahlreichen Attraktionen. Die ehemalige Meeresküste mit zahlreichen Fossilien wird sichtbar und auf Infotafeln erläutert in den vier Steinbrüchen entlang des Weges. Sehr schön sind aber auch das Dorf Düdinghausen selbst sowie der Hohlweg "Meggers Holtweg" und die Riepenschlucht, durch die der Weg führt.
 

Mehr info: www.geopark-grenzwelten.de

Kloster Haina

Das Kloster Haina gegründet im 12. Jahrhundert ist eines der besterhaltenen und kunsthistorisch bedeutsamsten Zisterzienserklöster Deutschlands mit reicher Glasfensterornamentik. Die frühgotische Hallenkirche, der idyllische Kreuzgang und die historischen Klausur-Räume vermitteln eine anschauliche Vorstellung von der Lebens- und Gedankenwelt des Mittelalters. Die Abtei war eine der reichsten in Hessen und existierte bis zur  Reformation. 1527 hob der hessische Landgraf Philipp der Großmütige (1504-67) alle Klöster auf, 1533 wurde Haina in ein Hospital umgewandelt und Teil einer Stiftung für Kranke und Bedürftige, die bis heute fortwährt. Das Kloster dient gegenwärtig als Zentrum für soziale Psychiatrie.
 
Die Sehenswürdigkeiten der Klosteranlage sind dienstags bis sonntags und feiertags von April bis Oktober (11.00 bis 17:00 Uhr) geöffnet.
 
Kontakt:
Freunde des Klosters Haina e.V., Tel. 06456 / 929743
E-Mail: wilhelmhelbig(at)t-online.de
Anmeldung für Führungen:  +49 6456  245
 
 

Nationalpark Kellerwald-Edersee

Mehr Info und eigene Rubrik siehe HIER

 

Residenzschloss Bad Arolsen

(MeineCard+ Partner) Das barocke Residenzschloss ist Mittelpunkt und Wahrzeichen der im Barockstil erbauten Residenzstadt Bad Arolsen. Es wurde in den Jahren 1710 – 1810 für den Fürsten Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck und Pyrmont gebaut. 1858 wurde Königin Emma der Niederlande im Residenzschloss Arolsen geboren, weshalb das Schloss insbesondere Gäste aus den Niederlanden anzieht. Nachfahren der Fürstenfamilie zu Waldeck und Pyrmont leben heute noch in Teilen des Schlosses
 
Zu besichtigen sind der steinerne Saal, das Pfälzische Zimmer,  die Alhambra – Hochzeitsgabe der Prinzessin Helene von Nassau (Mutter der Königin Emma der Niederlande), den weißen Saal  mit Gemälden von Tischbein, Meytens und Aldegrever, Musiksaal, Weißer Salon, Empiresalon, roter Salon, blauer Salon und das Kronprinzenzimmer; ferner diverse Ausstellungen im Residenzschloss!
 
Mehr Info über Bad Arolsen HIER

 

Schloss Waldeck

Namensgeber der Region und des Landkreises. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut.

Die Grafen von Waldeck lebten bis 1655 in der Burg und veranlassten den schlossartigen Umbau, danach zogen sie ins Residenzschloss Arolsen.

Seit dem diente das Schloss unterschiedlichen Zwecken als Festung, Kaserne, Zuchthaus, Frauengefängnis und heutzutage als First-Class Hotel sowie Museum mit der Ausstellung „Hinter Schloss und Riegel“. Hier erfährt man alles über die Zeit des Zuchthauses und Frauengefängnisses.

Von der Schlossterrasse hat man einen grandiosen Panoramablick über Edersee und Kellerwald. Ganz rechts entlang der Mauer sieht man sogar den Willinger Ettelsbergturm (höchster Aussichtspunkt in Nordwestdeutschland).

Bei einem Urlaub am Edersee gehört der Besuch von Schloss Waldeck zum MUSS! Am schönsten erreicht man das Schloss mit der Gondelbahn von der Waldecker Edersee-Promenade.  

 

 

Synagoge Vöhl

Dieser bewegende Ort ist in besonderem Maße einen Besuch wert und verdankt sein heutiges Dasein dem Engagement vieler Vöhler Bürger.
 
In einem von Außen unscheinbaren Fachwerkhaus wurde im Jahr 1827 die jüdische Schule und Synagoge Vöhl errichtet, in der auch jüdische Wohnräume bestanden. Von den seinerzeit 600 Einwohnern in Vöhl waren ungefähr 100 jüdischen Glaubens. Die jüdische Gemeinde bestand bis 1938 und viele konnten rechtzeitig vor der NS-Verfolgung emigrieren. 40 Vöhler Juden wurden im Konzentrationslager ermordet oder gelten als vermisst.
 
Nach dem zweiten Weltkrieg diente der Sakralraum als Baustofflager und Abstellraum. Die anderen Gebäudeteile waren bis 1999 bewohnt. Anschließend erwarb der eigens gegründete Förderkreis Synagoge Vöhl e.V. das Haus und begann mit der Sanierung. Überraschenderweise überstand der beeindruckende Sakralraum mit umlaufender Empore all die Jahre nahezu unverändert, was eine Besichtigung heute so interessant macht. Als erste und einzige Synagoge in Deutschland erhielt Vöhl 2002 eine Unterstützung des World Monuments Fund in New York.
 
Ganzjährig findet im Sakralraum ein vielfältiges und hochwertiges Kulturprogramm statt. Besichtigt werden kann die Synagoge an bestimmten Sonntagen von 15-16 Uhr oder nach Voranmeldung.
 
Veranstaltungskalender und Öffnungszeiten/Besichtigungszeiten der Synagoge siehe HIER!
 
 
Förderkreis Synagoge Vöhl e.V.
Mittelgasse 9
34516 Vöhl
Kontakt für Besichtigungen:
Günter Maier
Tel.: +49 5635 992690
email: g.maier-mar@t-online.de
Karl-Heinz Stadtler
Tel.: +49 5635 1491
email: Karl-Heinz.Stadtler@t-online.de
 
 

Willingen / Upland

Der heilklimatische Kur- und Wintersportort Willingen ist das übernachtungsstärkste Urlaubsdomizil der deutschen Mittelgebirge und bildet zusammen mit dem angrenzenden Diemelsee das hessische Sauerland. Rund um Willingen befinden sich die höchsten Berge des Sauerlandes mit einem der Top5 Mittelgebirgs-Skigebiete. Das über 500m hoch gelegene Upland ist ganzjährig eine eigenständige sehr attraktive Urlaubsdestination zwischen Sauerland und Waldecker Land mit vielfältigem Angebot. Es wird auch das „Allgäu des Nordens“ genannt, denn da höhenklimatisch bedingt kaum Ackerbau möglich ist, besticht das Upland mit einer intensiven Milch- und Weidewirtschaft und dem MUHseum der Upländer Bauernmolkerei.
 
Ein Tagesausflug nach Willingen lohnt sich für Urlauber der Ederseeregion allemal. Auf dem mit der Kabinenseilbahn (MeineCard+ Partner) zu erreichenden 838m hohen Ettelsberg befindet sich ein wunderschönes Wandergebiet mit Deutschlands größter Hochheide und grandioser Aussicht vom Hochheideturm (höchster Aussichtspunkt in Nordwestdeutschland). Kult ist Siggis Ettelsberghütte, wo sich jeden Samstag über tausend frohgelaunte Menschen einfinden. Sehenswert ist auch die Willinger Mühlenkopfschanze (größte Großschanze der Welt), wo sich jährlich die Weltelite des Skispringens zum Weltcupspringen vor 35.000 Besuchern trifft.
 
Mehr Info über Willingen siehe HIER

 

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Schloss friedrichstein, Bergpark Wilhelmshöhe, Fritzlar, Nationalpark, Korbach: wikimedia
Staumauer, Schloss Waldeck, Rathaus Frankenberg: Erlebnisregion-Edersee.de
Residenzschloss Luftbild: Tourismus Bad Arolsen
Synagoge: Kellerwaldverein e.V.
Diemelsee Panorama, Strandbad: diemesee.de
Ettelsberg-Seilbahn: willingen.de
Kloster Haina, Korbacher Spalte: waldecker-land.de